

BLAUPAUSE #7 | 16.12.2025
Heute liefert Ihnen die BLAUPAUSE…
- Einblicke in unsere Delegationsreise nach Israel zum Thema “Internationales Aufrüsten in der Cyber-Sicherheit”
- Insights in gelungene interne Krisenkommunikation in kleinen und mittleren Unternehmen und
- wieder gute Unterhaltung, unterstützt durch Flachwitze.
Viel Freude beim Lesen!
DUNKELBLAU auf Delegationsreise in Israel
Cyber-Angriffe gehören in Deutschland inzwischen zum Alltag. Dennoch zögern viele Unternehmen und KRITIS-Betreiber noch, ihre Cyber-Sicherheit konsequent zu stärken. Wie groß der Unterschied wird, wenn nicht Minimalanforderungen oder Goldstandards, sondern echte Verteidigungsfähigkeit im Mittelpunkt stehen, konnte unser Berater Stephan Summers vor Ort in Israel erleben: Auf Einladung der Deutschen Energieagentur (dena) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie war er vom 8.-11. Dezember 2025 Teil der deutschen Delegationsreise in Tel Aviv.
Den wichtigsten Unterschied im Nachdenken über sichere IT- und OT-Systeme brachte der ehemalige Premierminister Naftali Bennett während der 15. Cyberweek auf den Punkt:
„For us, all problems are real. We don’t have to go into a three-day-offsite in the woods. We deal with problems everyday, and this is a problem we have to solve now.“
Israel setzt das konsequent um: enorme Investitionen, ein enges Zusammenspiel von Wirtschaft, Staat und militärisch ausgebildeten Fachkräften sowie eine digitale Wehrfähigkeit, die Wirkung zeigt. Angriffe gibt es auch dort – doch insbesondere Ransomware verursache deutlich geringere wirtschaftliche Schäden als in Deutschland.

Besonders wertvoll: der Einblick in die Arbeit des Israeli National Cyber Directorate (INCD), das ein nationales Security Operations Center (SOC) bereitstellt und auch im Krisenfall konkrete operative Unterstützung im Energiesektor anbietet.
Israel bereitet sich auf den ersten „no-bullet-war“ vor, der ausschließlich im Cyber-Raum ausgetragen wird. Was politisch auch bei uns diskutiert wird, erreicht viele Unternehmen bei uns noch zu langsam. Ein Glück, dass wir uns three-day-offsites leisten dürfen, um Probleme zu lösen. Ein bisschen schneller darf es aber auch bei uns gehen. Denn auch diese Einsicht wurde thematisiert:
„Cyber Power has shifted, and it favors those who move fast.“
In der Krise zählt, was intern passiert
Eine Unternehmenskrise ist immer eine Herausforderung – und erst recht in der (Vor-)Weihnachtszeit. Es herrscht beseelte Stimmung, so mancher ist gedanklich schon in den Feiertagen. Davor machen Krisen aber leider keinen Halt. Kommt es zu plötzlichen Entwicklungsänderungen, ungeplanten Entlassungen oder einem öffentlichen Skandal, führt das bei Mitarbeitenden besonders zum Jahresabschluss zu vielen Unsicherheiten und Verängstigungen.
„Gute interne Kommunikation bedeutet dabei nicht, alle Lösungen parat zu haben – es genügt, einen klaren Weg aufzuzeigen.“
Wie man das erzeugen kann, zeigt Marcus Ewald im PT-Magazin hier!
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Ganz individuelle Hürden gibt es im Krisenmanagement kleiner Unternehmen und Startups. Informationen gelangen viel schneller an die Mitarbeitenden, Auswirkungen treffen Einzelne stärker und die persönliche Nähe zueinander kann zu einem heiklen Baustein werden.
Wo die Chancen für kleinere Unternehmen liegen und wie man mit ihnen intern durch Krisen führt, erfahren Sie in unserem Gastbeitrag im Fachmagazin deutsche startups: hier!
Cyber-Security in der OT
Sogar die heute-show hat das Thema vor Kurzem aufgegriffen: Cyber-Sicherheit und die Vorbereitung auf Angriffe hat bei vielen Organisationen noch immer nicht die Priorität, die es braucht. Was Oliver Welke sagt, sagt auch Janka Kreißl (und das schon deutlich länger… 😉): Unternehmen müssen viel mehr üben! Wie das gelingen kann und welche Schritte hierzu sinnvoll sind, erläutert Janka auch im Podcast mit Klaus Mochalski vom Softwareentwickler rhebo.
Auflösung des besten Flachwitzes
Im vergangenen Newsletter haben wir unser Geheimnis für eine kleine Auflockerung in der Krise geteilt: Flachwitze! Und die Abonnentinnen und Abonnenten unseres Newsletters konnten über den besten unserer kleinen Auswahl abstimmen. Freudig präsentieren wir hier den Gewinner:
Wie nennt man ein Kaninchen im Fitnessstudio?
Pumpernickel
Das merken wir uns und bringen ihn ab jetzt etwas öfter ein. 😉 Vielen Dank für alle Abstimmungen!
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Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen erholsame Festtage sowie einen guten Start ins Neue Jahr!

