

BLAUPAUSE #8 | 29.01.2026
Heute präsentiert Ihnen die BLAUPAUSE unter anderem…
- das neue DUNKELBLAU | 360°,
- eine professionelle Einschätzung der Rede von Mark Carney auf dem Weltwirtschaftsforum,
- eine Filmempfehlung mit spannendem Einblick in Krisenstabsarbeit.
Viel Freude beim Lesen!
DUNKELBLAU | 360° startet mit Nils Wigger
Krise ist unser Spezialgebiet. Doch unternehmerische Herausforderungen beginnen oft lange davor und enden nicht mit einem letzten Statement.
Mit unserem neuen Tochterunternehmen, der DUNKELBLAU | 360°, erweitern wir unser Portfolio ab diesem Monat um strategische Beratung für die Zeit vor und nach der Krise – mit Fokus auf Reputationsmanagement und Vertrauensbildung in den wichtigsten Stakeholder-Beziehungen.

Während DUNKELBLAU durch die kritischen Phasen begleitet, unterstützt Nils Wigger in seiner PR-Arbeit künftig Organisationen dabei, Risiken im Rahmen von Transformationsprozessen früh zu erkennen, Beziehungen zu zentralen Anspruchsgruppen systematisch aufzubauen und Vertrauen und Reputation nach Krisen zurückzugewinnen.
Denn durch einen belastbaren Vertrauensvorschuss hat man in Krisen mehr Spielraum – und der Wiederaufbau danach eine Chance.
Wir sind froh, Nils mit an Bord zu haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Mark Carneys Rede auf dem Weltwirtschaftsforum aus Sicht eines Kommunikations-Experten
Für das Weltwirtschaftsforum fanden sich in den vergangenen Tagen hunderte politische Führungskräfte in Davos in der Schweiz zusammen, um sich unter dem als Thema gesetzten „Spirit of Dialogue“ auszutauschen.
So wie einigen anderen Kommunikationsexperten fiel auch Marcus Ewald besonders die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney auf, die bereits im Saal zu einer selten gesehenen Standing Ovation führte.
Hier seine Einschätzung aus Sicht der professionellen (Krisen-)Kommunikation:
„Diese Rede von Mark Carney ist extrem stark. Denn das ist keine hätte/könnte/sollte-Rede, keine Appelle, Mahnungen oder Weckrufe. Kein Moralisieren und kaum Pathos. Es ist eine Rede, in der Carney erklärt, was Kanada bereits seit sechs Monaten konzentriert, und in hoher Geschwindigkeit umsetzt – und warum es Erfolg haben wird.
Er beschreibt die Blaupause, nach der auch wir Europäer ruhig und souverän die nächsten drei, dreizehn und dreißig Jahre handeln können. Und das in einer brillanten Rhetorik, frei vorgetragen, mit sprachlichen Bildern, die einfach sitzen.
Wirklich sehr, sehr stark. Die stärkste politische Rede, die ich seit sehr langer Zeit gehört habe.“
Hier kommen Sie zu Mark Carneys Rede.
Interne und externe Kommunikation in der Cyber-Krise
In der jüngsten Folge des IT-Security-Podcasts „Follow the White Rabbit“ spricht Janka Kreißl mit der Kommunikatorin des Cyber-Security-Unternehmens Link11, Lisa Fröhlich, über ein im Ernstfall entscheidendes Thema: die Krisenkommunikation bei Ransomware-Angriffen.
In dem lebendigen Austausch geht es darum, was „digitale Demenz“ ist, warum Kommunikationsverantwortliche die ITler manchmal nerven müssen, wie echte Empathie in so einem Fall aussieht und warum man die eigenen Mitarbeitenden in der Kommunikation nicht vergessen sollte. Und auch ein paar „Best of DUNKELBLAU“-Stories gibt es zu hören.
Lieber also dem White Rabbit folgen als in den Headless-Chicken-Modus zu verfallen: Jetzt reinhören!
Filmempfehlung: A House of Dynamite
Aus Hollywood ist man gewohnt, dass es in Entscheiderrunden in der Krise hektisch zugeht, wichtige Informationen aber schnell, bereitwillig und gut aufbereitet zu den relevanten Köpfen finden. Wir können sagen: In „echt“ ist das leider oftmals nicht so einfach: Informationen fehlen, Technik funktioniert nicht, Prozesse laufen nicht in- sondern gegeneinander und persönliche Bedürfnisse kollidieren heftig mit den Herausforderungen der Krise.
Nach mehr als zehn Jahren Berufserfahrung in der Krise erfreute es unseren Kollegen Marc Lenzke zu sehen, dass sich bei dem Film „A House of Dynamite“ vorab mit den chaotischen Abläufen und realistischen Herausforderungen in Krisenstäben beschäftigt wurde.
Der Thriller zeigt, wie die US-Streitkräfte auf einen drohenden Atomkrieg und große Ungewissheiten reagieren, und mit welchen schweren Entscheidungen die US-Regierung durch diesen Ernstfall manövriert.
Ein Flachwitz zum Abschluss
In Krisenstäben sorgen unsere Flachwitze für etwas Aufmunterung – wir gönnen Dir heute auch eine kleinen Lacher, einfach so:
Warum kann man bei IKEA immer nur in eine Richtung laufen?
Weil es ein Einrichtungshaus ist!
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