BLAUPAUSE #5 |
25.09.2025

In dieser BLAUPAUSE werfen wir einen Blick ins Unternehmen, in die Werkstatt und in den Osten: Wie kommuniziert man mit den eigenen Mitarbeitenden in einer Krise, wo kann ich mich denn überhaupt auf eine Krise vorbereiten und wie klingen Erfolgsgeschichten aus Ostdeutschland?

Viel Freude beim Lesen!

DUNKELBLAU vergibt Freischwimmer-Abzeichen

Krisen erlebt man nicht jeden Tag. Dafür kann und sollte man sich glücklich schätzen – bis plötzlich die Krise kommt und ohne geübte Mannschaft das Schiff aus dem Sturm befördert werden muss. Deshalb tauchen wir mit allen Interessierten am 22. Oktober bei der Tagung Krisenkommunikation von der Quadriga in Berlin in eine realitätsnahe Cyber-Krise ab. In sicherem Fahrwasser zeigen wir, wie man funktioniert, wenn es um einen herum auf einmal nichts mehr tut. In Kleingruppen übernimmt jeder und jede Teilnehmende mit jeder Entscheidung Verantwortung für den Verlauf und den Ausgang der Krise und lernt sich selbst neu unter höchstem Handlungsdruck kennen.

Mitarbeitende als Rollenträger in der Krise

Ein gemeinsames Ziel, ein klarer Kurs – und das gute Gefühl, auch in schwierigen Zeiten Teil eines funktionierenden Teams zu sein. Genau das ist möglich, wenn interne Kommunikation in der Krise nicht als Belastung, sondern als Chance verstanden wird: als Möglichkeit, Vertrauen zu stärken, Zusammenhalt zu fördern und Mitarbeitenden Sicherheit zu geben. Denn gerade wenn es ungemütlich wird, zeigt sich: Gute Kommunikation ist kein Risiko- sondern Erfolgsfaktor. 

Unser Geschäftsführer Marcus Ewald gibt im Interview mit Springer Professional praxisnahe Einblicke, wie Führungskräfte intern Orientierung schaffen können und warum Offenheit, Tempo und Haltung dabei den Unterschied machen.

“Ich glau­be an nichts”

35 Jahre nach dem Mauerfall – und immer noch prägen soziale, wirtschaftliche und kulturelle Unterschiede Ost- und Westdeutschland.

Diese Unterschiede prägen jeden Lebens- und Karriereweg individuell. In dem neu erschienen zweiten Sammelband von Frank und Robert Nehring “Denke ich an Ostdeutschland” erzählen 60 Personen von den Hindernissen und Errungenschaften, die sie in ihrem Privat- und Berufsleben prägten. So zeigen die Autorinnen und Autoren, dass “der Osten” nicht als Opfergeschichte zu erzählen ist.

Auch unsere Kollegin Janka Kreißl berichtet im Beitrag „Ich glaube an nichts“ über ihre ost-geprägte Geschichte.

„Viele Verantwortliche sprechen am liebsten dann, wenn gesicherte Informationen vorliegen. In Cyberlagen fehlt diese Sicherheit. Der Impuls, dann sicherheitshalber zu schweigen, ist meist falsch.“
Janka Kreißl
Partnerin

…ist dabei eine Erkenntnis, die sie im Text trifft – und die sie auch täglich zuversichtlich an ihre Kunden in der Krise weitergibt. Wer Interesse an den Lebens- und Erfolgsgeschichten hat, kann hier einen Sammelband erwerben:

Schu­lung “Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on bei Cy­ber-An­grif­fen“ mit der isits

Sollten IT-Verantwortliche bei Cyber Incidents die Kommunikation nach innen und außen übernehmen? Nein. Werden sie dennoch oft aufgefordert, es zu tun? Ja! Und nun?

Nun können sich IT-Verantwortliche darüber informieren, wie sie ihre Kolleg:innen im Krisenfall bestmöglich unterstützen können, damit diese kluge strategische Entscheidungen treffen und alle Anspruchsgruppen umfassend informieren können: 

Vom 2. bis 4. Dezember, beim Krisenkommunikations-Seminar der International School of IT Security

Neben umfassendem Wissen zu Kommunikationsstrategien und -maßnahmen sowie praktischen Übungen von DUNKELBLAU gibt es auch wertvolle rechtliche Tipps vom IT-Fachanwalt Hauke Hansen sowie technische Einblicke des Forensikers Maurice Fielenbach. In einer Table-Top-Übung wird am Ende das Gelernte noch einmal unter Beweis gestellt und gefestigt.

Re­si­li­enz nicht als Not­fall-Plan, son­dern täg­li­che Ar­beit​

Resilienz: Ein Begriff, der in vielen Unternehmen präsent ist, aber selten konkret mit Leben gefüllt wird. Was bedeutet Widerstandsfähigkeit wirklich, wenn IT-Systeme plötzlich nicht mehr verfügbar sind, vertrauliche Daten angegriffen werden oder Entscheidungsstrukturen ins Stocken geraten?

Bei einer Onlineveranstaltung der KRAVAG/R+V Versicherung sprach unser Geschäftsführer Marcus Ewald zu hunderten Vertreterinnen und Vertreter aus der Logistik über genau diese Fragen. Im Fokus standen dabei nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern vor allem organisatorische und kommunikative Voraussetzungen für eine funktionierende Reaktion im Ernstfall.

Ganz zentral dabei: Resilienz entsteht durch klare Prozesse, eine informierte Organisation und den Willen, Schwachstellen offen zu betrachten, bevor sie zur Belastung werden.

 

 

 

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