BLAUPAUSE #12 |
16.07.2026
Heute in Deiner BLAUPAUSE unter anderem…
- ein theoretisches How-to der Krisenkommunikation,
- eine praxisorientierte TÜV-Zertifikatsschulung zur Krisenkommunikation bei Cybervorfällen und
- die doppelte Menge Flachwitze!
Viel Freude beim Lesen!
Jede Krise geht vorbei...
Eine Krise kann von Menschen neue Seiten abfordern: Das Gefühl, zu wenig zu wissen, erzeugt Druck. Manche reagieren hektisch, andere gelähmt. Krisenübungen helfen, sich selbst und sein Team in diesen Ausnahmesituationen besser einzuschätzen. Gleichzeitig unterstützt gute Kommunikation, wenn relevante Informationen fehlen:
Wie außerdem eine krisenfeste Pressestelle für die Kommunikation nach außen aufgestellt sein sollte und wie auf der anderen Seite interessierte Redaktionen arbeiten – und arbeiten sollten – das teilt Geschäftsführer Marcus Ewald in einem HOW-TO-Interview zur Krisenkommunikation bei Cyber-Angriffen im Journal des Deutschen Journalisten-Verbandes.
Der Zwang zur freiwilligen Kommunikation
Als „Backbone der Prävention und Experten zur Bewältigung von Cyber-Angriffen“ müssen IT-Verantwortliche im Unternehmen häufig in der ersten Reihe der Verantwortung und Umsetzung stehen. Klar, denn die schnelle technische Lösung ist wesentlich für die Bewältigung der Krise. Es gibt aber noch mehr Schultern im Unternehmen, auf denen die Bewältigung einer Cyber-Krise lastet – und die das bestenfalls schon vorher wissen sollten:
Mitarbeitende, Kund*innen und Partner müssen zum Beispiel über technische Ausfälle, Behelfslösungen oder Datenabflüsse informiert werden. Ist man dabei unverständlich, unpräzise oder unvollständig, kommt es zu Verunsicherungen, Erwartungsenttäuschungen oder auch rechtlichen Folgen.
Mitarbeitende, Kund*innen und Partner müssen zum Beispiel über technische Ausfälle, Behelfslösungen oder Datenabflüsse informiert werden. Ist man dabei unverständlich, unpräzise oder unvollständig, kommt es zu Verunsicherungen, Erwartungsenttäuschungen oder auch rechtlichen Folgen.
Vor diesem Hintergrund hat RA Dr. Jens Eckhardt, Vorstandsmitglied des Berufsverband der Datenschutzbeauftragten (BvD e.V.), unsere Kollegin Janka Kreißl zum Datenschutzrecht-Podcast vom Verlag Dr. Otto Schmidt eingeladen. Dort spricht sie unter anderem über die rechtlichen Verpflichtungen, die eine Cyber-Krise mit sich bringt.
Janka Kreißl beantwortet außerdem Fragen wie…
- Wie genau sollten Datenschutz-Verstöße an Stakeholder kommuniziert werden?
- Was ist der Unterschied zwischen „normaler“ Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation? – Kann das im Grunde jeder?
- Wie geht man kommunikativ mit dem Thema Schuld um?
… und zeigt damit, warum gute Krisenkommunikation allumfänglich gedacht werden muss und durchaus komplex werden kann.
TÜV-Zertifikatsschulung Krisenkommunikation
Wer erfahren möchte, was und wie im Fall einer Cyber-Krise zu kommunizieren ist, dem ein Podcast aber nicht praxisnah und ausführlich genug ist, der kann sich noch für eine dreitägige Online-Schulung in Kooperation mit der international school of IT security (isits) anmelden.
Das sind die Themenschwerpunkte:
- Analyse und Optimierung der bestehenden Strukturen, Abläufe und Vorlagen
- Interdisziplinärer Überblick über alle relevanten Aspekte dieser Krise
- Fallbeispiele, Übungen und direkt anwendbare Ergebnisse für das eigene Unternehmen
Wir bieten die Schulung in diesem Jahr zwei Mal an: Vom 08. – 10. September und vom 03. – 05. November 2026, jeweils von 9 – 17 Uhr, erklären wir die technischen, rechtlichen und kommunikativen Aspekte einer Cyber-Krise, liefern vorbereitende Maßnahmen und festigen das Gelernte in einer Table-Top-Übung.
Voraussetzungen gibt es für die Schulung keine; Cybersicherheits- und IT-Fachkräfte, sowie technische Entscheider oder Kommunikator:innen können gleichermaßen teilnehmen und ein interdisziplinares Verständnis zur Bewältigung einer Cyber-Krise erlangen. Am Ende steht allen Teilnehmenden ein TÜV-Zertifikat in Aussicht.
Zu weiteren Informationen und der Anmeldung kommen Sie hier:
Doppelt hält besser
Wir möchten kein Salz in offene Wunden streuen oder uninteressante Felder bespielen – aber: Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer ist ausgeschieden.
Während wir zu wenig Expertise auf dem Spielfeld haben, um Tipps zu besseren Leistungen zu geben, hätte ein Ratschlag aus unserer Schublade vielleicht wenigstens zu mehr Gelassenheit geführt: Ein Lächeln auf den Lippen der Spieler. Tatsächlich zeigen Forschungsergebnisse, dass Humor in Stresssituationen den Blutdruck senkt, Konzentration fördert und Zielgerichtetheit hochfährt.
Im Grunde war es aber auch das, was wir häufig in Krisenstäben spüren: Dass es Auflockerung braucht und den kurzzeitigen Fokus auf ein anderes Thema. Wie so häufig in der Kommunikation gilt es, den Menschen nicht zu vergessen.
On that note unser heutiger Flachwitz:
„Haben Sie drei Sekunden Zeit?“,
fragt ein Zuschauer den Schiedsrichter nach Spielschluss.
Der nickt zustimmend.
„Dann erzählen Sie mir mal alles, was Sie über Fußball wissen!“
Und weil wir die Fußball-Uninteressierten nicht auslassen wollen:
Was sagt ein Kölscher Elefant in der Antarktis?
„Dad is misch mein Töröng!“
Wenn Sie keine spannenden und exklusiven Inhalte mehr verpassen möchten, dann abonnieren Sie gern die BLAUPAUSE – direkt unter diesem Beitrag.
Hier können Sie uns antreffen:
Wir freuen uns auf die Veranstaltungen und alle bekannten sowie neuen Kontakte!
BBA Managementgespräche
Die Managementgespräche der BBA Immobilienakademie bieten Vertreterinnen und Vertretern von Wohnungs- und Wohnbauunternehmen die Möglichkeit, mit Entscheiderinnen anderer Organisationen in den Austausch zu kommen. Am 28. April geht es um wirksame Strategien zur proaktiven und nachhaltigen Cyberresilienz: Neben Einblicken in einen realen Angriff gibt es einen Überblick zu aktuellen Zahlen und Angriffstaktiken sowie Tipps zur […]
Mysecurityevent Berlin
Warum ist Krisenkommunikation ein Managementthema? Und warum müssen die notwendigen Ressourcen dafür bereits zu Friedenszeiten geschaffen werden? Mit diesem Thema beschäftigen sich Vicky Sorge (CISO Kaufland e-commerce) und Janka Kreißl in ihrem Vortrag auf dem Mysecurityevent in Berlin am 7. Mai.
NIS-2-Congress
NIS2 verlangt nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern vor allem Handlungsfähigkeit unter Zeitdruck. Was lässt sich vorbereiten, um im Krisenfall schneller und sicherer agieren zu können? Wo hat kontinuierliche, transparente Kommunikation ihre Grenzen? Antworten darauf gibt der Workshop von Janka Kreißl im Rahmen des NIS-2-Congress in Frankfurt.
DQS-Seminar: Krisenkommunikation nach Cyber-Angriff
„Krise ist, wenn Ihre Stakeholder das Gefühl haben, dass Krise ist – und nicht erst dann, wenn Sie als Unternehmen das so sehen.“ So lautet eine der gängigen Krisenkommunikations-Weisheiten. Werden die Erwartungen an eine Organisation enttäuscht, kann gute Krisenkommunikation dies auffangen, indem sie Unsicherheit reduziert und Handlungsfähigkeit signalisiert. Im ganztägigen Online-Seminar der DQS lernen Verantwortliche, […]
Abonnieren Sie hier die BLAUPAUSE.
